update: 01. 05. 2018 HOME
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PHOTOVOLTAIK

Steuer

Wenn Sie als Privatperson Solarstrom erzeugen und verkaufen, handelt es sich grundsätzlich um eine unternehmerische Tätigkeit. Normaler Anlagen auf privaten Gebäude werden in der Regel ordnungsrechtlich als „Bagatelle“ eingeordnet und entsprechen nicht dem „Gesamtbild“ einer unternehmerischen Tätigkeit. Im Zweifelsfall kann das zuständige Ordnungsamt Auskunft geben. Sollte Ihre Anlage „größer“ sein, so müssen Sie entsprechend einer unternehmerischen Tätigkeit ein Gewerbe anmelden.

Betriebsausgaben

Es werden zwischen abzuschreibenden Herstellkosten und echten Betriebskosten unterschieden.


Abschreibungen von Herstellkosten

Die Herstellkosten können, im Unterschied zu den Betriebskosten, nicht im Jahr der Zahlung abgesetzt werden, sondern werden über die steuerliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Für PV-Anlagen wird nach den offiziellen AfA-Tabellen des Bundesministeriums eine Nutzungsdauer von 20 Jahren vorgegeben. Sie haben die Wahl, über die Abschreibungdauer linar oder degressiv abzuschrieben. Bei der degressiven Abschreibung  dürfen Sie pro Jahr max. das Doppelte des linearen Prozentsatzes abschreiben. Ist der Abschreibungsbetrag geringer als der lineare Abschreibungsbetrag, wird bis zum Ende der Abschreibung linar abgeschrieben.


Abschreibungen von echten Betriebskosten

Steuerlich relevant sind tatsächlich angefallene Kosten der PV-Anlage. Auch Versicherungsbeiträge oder Zählergebühren des Netzbetreibers können Sie steuerlich geltend machen.

Quellenangabe:

Photovoltaik: Strom ohne Ende

Thomas Seltmann

ISBN-10: 3-934595-40-5

Herrausgeber: Solarpraxis AG
















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